Am Mittwochabend empfing die U17 der Stuttgarter Kickers den 1. FC Heidenheim zum Viertelfinale im WFV-Pokal. Dabei starteten die Kickers denkbar schlecht ins Spiel und hatten in der Anfangsphase Probleme mit der Aggressivität der Gäste. Heidenheim konnte so das Zepter von Beginn an übernehmen und mit einem blitzsauber vorgetragenen Angriff in Führung gehen (03.). Auch in der Folge blieben die Heidenheimer die bessere Mannschaft und konnten so ihre Führung in der 10. Minute sogar auf 0:2 ausbauen. Die Kickers fanden von nun an jedoch besser ins Spiel. Durch einen indirekten Freistoß von der Strafraumkante konnte Lirjon Abdullahu den 1:2 Anschlusstreffer markieren.
In der 29. Minute folgte dann der Knackpunkt in dieser Partie. Nach einem langen Schlag aus der Heidenheimer Hälfte kam es zu einer Kollision zwischen dem herauseilenden Schlussmann der Kickers und dem Heidenheimer Angreifer. Der Stuttgarter spielte dabei klar zuerst den Ball. Zur Verwunderung aller ahndete der Schiedsrichter die Kollision als Foul des Stuttgarter Keepers und zückte infolgedessen die rote Karte.
In Unterzahl spielten die Kickers stark und belohnten sich durch einen Kunsttreffer von Abdullahu noch vor der Pause mit dem 2:2. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem die Kickers Einsatz, Kampf und Leidenschaft zeigten. Umso bitterer war es dann, dass die Heidenheimer kurz vor Schluss durch einen Fernschuss die Partie in ihre Richtung ziehen konnten. Fortan warfen die Kickers alles nach vorne, um noch zum Ausgleich zu kommen. Diese Hoffnung zerbrach, als die Heidenheimer mit einem Konter auf 2:4 erhöhten.
Für die Kickers heißt es nun, sich wieder aufzurappeln, denn bereits am Samstag gastiert der 1. FC Nürnberg in der DFB-Nachwuchsliga auf der Bezirkssportanlage.